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23 Mrz 2015 Frauen: Lugano zum sechsten Mal Meister
 

Der alte und neue Schweizer Frauen-Eishockey-Meister heisst Lugano. Die Tessinerinnen schlugen die ZSC Lions im entscheidenden, fünften Playoff-Finalspiel mit 4:1 und holten sich damit ihren sechsten Titel.

Die Tessinerinnen zeigten in der „Belle“ vor allem eine defensiv überzeugende Leistung und nutzten ihre Chancen konsequenter aus als die Zürcherinnen, die über weite Strecken des Spiels zwar optisch überlegen waren, vor dem Tor aber oft zu umständlich wirkten. Lugano legte den Grundstein zum ersten Erfolg des Heimteams in der Finalserie im Mitteldrittel mit zwei Toren durch Romy Eggimann und Alyssa Wohlfeiler, wobei vor allem der dritte Treffer 30 Sekunden vor Schluss des Drittels die Defensivschwächen der Zürcherinnen offenbarten: Die Kanadierin konnte alleine vor der Zürcher Torhüterin einen Pass von Nationalspielerin Anja Stiefel unhaltbar ablenken. Trotz ständigem Anrennen im Schussdrittel gelang den Zürcherinnen der Anschlusstreffer nicht mehr, Alyssa Wohlfeiler sicherte den Tessinerinnen mit ihrem zweiten Treffer vier Minuten vor Schluss den Titelgewinn.

Lugano und die ZSC Lions lieferten sich nicht nur eine ausgeglichene Qualifikationsphase, auch die Finalserie wurde nach vier Auswärtssiegen – drei davon in der Verlängerung - erst im letzten Spiel entschieden. Dennoch ist der HC Lugano ein verdienter Meister, der das um eine Spur bessere Team stellte und mit Sophie Anthamatten den entscheidenden Rückhalt in seinem Team hatte. Beste Skorerin der Finalserie war Nationalspielerin Evelina Raselli mit vier Treffern, mit Nicole Gifford (3 Tore und 4 Assists) stellte der Meister auch die beste Punktesammlerin der Serie. Liga-Topscorerin Isabel Ménard (ZSC Lions) blieb hingegen blass und konnte keine entscheidenden Impluse setzen.

Für elf Spielerinnen der beiden Finalisten – sieben der ZSC Lions und vier von Lugano – geht es am Sonntag bereits weiter: Sie fliegen am vormittag mit der Nationalmannschaft an die Weltmeisterschaften nach Malmö, wo bereits am Montag das zweitletzte Vorbereitungsspiel gegen Japan auf dem Programm steht.

SWHL A, Playoff-Final, 5. Spiel: Lugano – ZSC Lions 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)

 

16 Mrz 2015 Frauen-Playoff-Final: Spiel 5 muss entscheiden
 

Die Finalserie der Swiss Women’s Hockey League geht in die Verlängerung: Auch in den Spielen 3 und 4 zwischen Meister Lugano und Herausforderer ZSC Lions blieb das Auswärtsteam siegreich. Damit kommt es am kommenden Samstag zum Showdown in Lugano.

Lugano und die ZSC Lions liefern sich erwartungsgemäss eine ausgeglichene Finalserie auf hohem Niveau. Nachdem bereits die ersten beiden Spiele mit einem Auswärtssieg endeten, blieben auch in den Spielen 3 und 4 jeweils die Gäste siegreich. Drei der vier Partien wurden zudem erst in der Verlängerung entschieden. Den einzigen Sieg mit zwei Toren Differenz nach 60 Minuten buchte Lugano im zweiten Vergleich für sich.

Die ZSC Lions gingen im Spiel 3 in Lugano noch im ersten Drittel in Führung, Lugano glich nach Spielmitte aus. Die Entscheidung fiel nach 64 Minuten durch einen Powerplay-Treffer von Laura Benz. Erstmals in der Serie setzten die Zürcherinnen die wiedergenesene Isabel Waidacher sowie auch Alina Müller ein. Waidacher war im vierten Spiel denn auch für die Führung der Zürcherinnen mit einem weiteren Powerplay-Treffer besorgt. Lugano konterte mit zwei Toren vor Ablauf des ersten Drittels. Zürichs Ausgleich fiel in der 45. Minute. Wie bereits im Samstag-Spiel fiel auch im Sonntag-Spiel die Entscheidung erst in der Verlängerung: Nicole Gifford, die bisher beste Torschützin der Serie (zusammen mit Evelina Raselli) traf nach 40 Sekunden zum Sieg der Tessinerinnen.

Weitere Entscheidungen gefallen

Auch in dieser Saison wird es keinen Absteiger aus der SWHL A geben: Weinfelden bleibt weiterhin in der obersten Spielklasse, da B-Meister Brandis Juniors (2:0-Sieg in der Finalserie gegen Bassersdorf) auf die Ligaqualifikation verzichtete. Aus der SWHL B absteigen müssen die Prilly Black Panthers, die den Playout-Final gegen St-Imier mit 1:2 verloren. Sie werden durch C-Meister Meyrin ersetzt, der erstmals in die zweithöchste Spielklasse aufgestiegen ist. Überragende Spielerin in der Playoff-Serie gegen Rapperswil war die U15-Nationalspielerin Sydney Berta, die 5 der 9 Tore zu den beiden Siegen beitrug.

SWHL A, Playoff-Final: Lugano – ZSC Lions 1:2 nV (0:1, 1:0, 0:0, 0:1). ZSC Lions – Lugano 2:3 nV (1:2, 0:0, 1:0, 0:1). – Stand : 2 :2.  

14 Mrz 2015 Playoff-Final der Frauen im Live-Stream
 

Der HC Lugano und die ZSC Lions machen den Schweizer Meistertitel in der Swiss Women’s Hockey League untereinander aus. Das erste Entscheidungsspiel aus der KEB ZH-Oerlikon am Sonntag, 15. März ab 15.45h wird live auf www.sihf.ch übertragen.

Im Finale der Frauen-Meisterschaft fordern die ZSC Lions den Titelverteidiger und Qualifikationssieger HC Lugano heraus.

Die Tessinerinnen vom HC Lugano spielen seit 17 Jahren in der höchsten Spielklassen und sind Rekordmeister in der Frauenliga (5x Gold, 6x Silber, 2x Bronze). Auch die ZSC Lions haben eine erfolgreiche Vergangenheit. So haben sie in jedem Jahr seit dem Aufstieg 2007 Edelmetall gewonnen (3x Gold, 2x Silber, 2x Bronze).

Aus den ersten beiden Runden der Best-of-five-Serie resultierten zwei Auswärtssiege. Die Lions gewannen in Lugano 3:4 nach Verlängerung und Lugano konnte in Zürich einen 1:3-Sieg einfahren.

Entscheidungsspiele im Live-Stream Die vierte Begegnung der beiden Mannschaften ist somit ein Entscheidungsspiel. Swiss Ice Hockey zeigt diese Partie im Live-Stream auf www.sihf.ch/de/women. Sollte es zu einem entscheidenden fünften Spiel kommen, wird dieses ebenfalls live übertragen.  

09 Mrz 2015 SWHL: Zwei Auswärtssiege im Playoff-Final
 

Break und Rebreak im Playoff-Final der Swiss Women’s Hockey League: In der Serie zwischen Meister Lugano und Herausforderer ZSC Lions steht es 1:1. Beide Teams gewannen ihre Auswärtsspiele.

Lugano führte im ersten Playoff-Final nach 8 Minuten zuhause in der Resega nach Toren von Nicole Gifford und Evelina Raselli mit 2:0, doch die Gäste aus Zürich holten den Rückstand bis zum Ende des zweiten Drittels durch die wiedergenesene Christine Hüni und Brittaney Maschmeyer auf. Die Lions glichen auch die erneute Luganeser Führung aus und Sabrina Zollinger traf in der Verlängerung zum ersten Sieg. 18 Stunden später in der KEB Oerlikon liess sich der Meister die 3:1-Führung nach 36 Minuten nicht mehr nehmen und brachte seinen ersten Sieg ins Trockene. Die Tore schossen Romy Eggimann, Laura Desboeufs und Nicole Gifford, für die Lions hatte Angela Taylor zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen. Damit kommt es am kommenden Wochenende zu den Spielen 3 und 4, am Samstag, 14. März um 20 Uhr im Tessin und am Sonntag, 15. März um 20.15 Uhr in Bäretswil.

Mit einem 4:1-Sieg gegen Bomo Thun holte sich Reinach im kleinen Final die Bronzemedaille. Im Tor der Aargauerinnen stand erstmals seit langem wieder Olympia-Heldin Florence Schelling. Reinach kassierte zwar 9 kleine Strafen, ging aber bis zur 31. Minute vorentscheidend mit 3:0 in Führung. Damit holte sich Reinach die insgesamt fünfte Bronzemedaille, Bomo Thun ging auch bei seiner zweiten Qualifikation für den kleinen final leer aus.  

05 Mrz 2015 Frauen-Playoff-Final: Lugano oder ZSC Lions?
 

Zum sechsten Mal in Folge stehen sich ab Samstag die beiden besten Schweizer Frauen-Eishockey-Teams im Playoff-Final gegenüber: Lugano und die ZSC Lions. Beide Teams haben in den letzten sechs Jahren drei Titel geholt. Die Ausgangslage ist offen, mit einem leichten Vorteil zugunsten des Titelverteidigers und Qualifikationssiegers Lugano.

Von Daniel Monnin

Seit der Saison 2008/2009 heisst der Meister ausschliesslich Lugano oder ZSC Lions. Die Tessinerinnen gewannen das Championnat zweimal hintereinander 2009 und 2010, danach holten die Lions das Triple, ehe wieder Lugano an der Reihe war. Die fünf Serien endeten jeweils mit einem klaren Resultat, mit einer Ausnahme: 2012/2013 holten die ZSC Lions den Titel nach einer dramatischen Serie 14 Sekunden vor Schluss des fünften Spiels. Die Meisterschützin von damals, Christine Hüni, lange Jahre eine der dominanten Spielerinnen der Liga, wird für die bevorstehenden Spiele ausfallen. Sie ist nicht die einzige Abwesende in der Best of 5-Serie. Auf Zürcher Seite sind zwei Nationalspielerinnen verletzt (Sara Benz, Isabel Waidacher), bei Lugano könnte eine weitere Nati-Spielerin (Céline Abgottspon) ausfallen.

Zwei gleichwertige Torhüterinnen?

Erstmals in dieser Saison – und analog zur Final-Serie der letzten beiden Jahre – wird die Walliser Nati-Hüterin Sophie Anthamatten im Tor des Meisters stehen. Die 24jährige, die Nummer 1 beim Erstligisten Saastal, kann – wie in der Saison 2013/2014 – erneut das Zünglein an der Waage sein, doch scheinen die Zürcherinnen mit der Verpflichtung einer weiteren Nati-Torhüterin ein Gegenmittel gefunden zu haben: Es ist davon auszugehen, dass die bald 20jährige Janine Alder im Tor der Zürcherinnen stehen wird. Damit scheint der (vermeintliche) Vorteil der Tessinerinnen kompensiert, zumal sich die beiden Teams in den vier Qualifikationsspielen je in zwei Siege teilen.

Ausgeglichene Offensive

Neun der zehn ersten Positionen in der Topscorer-Liste der SWHL nehmen Spielerinnen der beiden Playoff-Finalisten ein. An der Spitze steht Isabel Ménard. Die kanadische Topscorerin der aktuellen und letzten Saison hat die Seiten gewechselt und spielt nun für die ZSC Lions. Mit 134 Toren aus den 20 Qualifikationsspielen hat Luganos Offensive ein Plus gegenüber dem Herausforderer aus Zürich, im Playoff-Halbfinal hingegen schossen die Zürcherinnen mit 19 Toren in den drei Spielen gegen Reinach mehr als Lugano mit 14 gegen Bomo. In Sachen Gegentreffern sind beide Teams in etwa gleich.

Erwartet wird eine ausgeglichene Serie zweier gleich starker Gegner, bei denen die taktischen Ausrichtungen längst keine Geheimnisse mehr sind. Entscheidend wird deshalb neben der Disziplin vor allem auch die Konstanz und die Tagesform sein.

SWHL, Playoff-Final: Samstag, 7. März, 18 Uhr, Resega: Lugano – ZSC Lions. Sonntag, 8. März 2015, 11.45 Uhr, KEB Oerlikon: ZSC Lions – Lugano.  

05 Mrz 2015 SWHL A: Lugano im Playoff-Final
 

Lugano folgt den ZSC Lions in den Playoff-Final der Swiss Women’s Hockey League: Die Tessinerinnen gewannen auch den dritten Halbfinal gegen Bomo Thun, allerdings erneut nur knapp mit 4:3. Damit kommt es am kommenden Wochenende zum vierten Mal in Folge zur Finalserie zwischen den beiden Erzrivalen.

Lugano ging in der wegen dem Finalturnier um den European Women’s Champion Cup vom letzten Wochenende verschobenen dritten Playoff-Partie gegen Bomo Thun bereits frühzeitig mit 3:0 in Führung, musste jedoch die Thunerinnen noch bis auf 4:3 herankommen lassen. Den dritten Treffer schossen die Berner Oberländerinnen acht Minuten vor Schluss, zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Damit hat Lugano beide Heimspiele jeweils mit 4:3 gewonnen, das Auswärtsspiel hingegen mit 5:0.

In den Playoffs der SWHL B setzte sich Brandis gegen Bassersdorf in der Serie mit 2:0 durch und spielt nun in der Ligaqualifikation gegen Weinfelden.

SWHL A, Playoff-Halbfinal: Lugano – Bomo Thun 4:3 (3:0, 1:2, 0:1), Stand: 3:0. Playoff-Final (ab 7. März): Lugano – ZSC Lions. – SWHL B, Playoff-Final: Bassersdorf - Brandis n.P. 1:2 (1:0,0:0, 0:1, 0:1), Stand: 0:2. Brandis für die Ligaqualifikation gegen Weinfelden qualifiziert.  

16 Feb 2015 Frauen: Lugano und ZSC Lions vor Finaleinzug
 

Meister Lugano und Herausforderer ZSC Lions stehen mit einem Bein im Playoff-Final der Swiss Women’s Hockey League. Die beiden Favoriten hatten allerdings bei mindestens einem ihrer beiden Siege gegen Bomo Thun respektive Reinach mehr Mühe als erwartet.

Lugano kam im ersten Halbfinal zuhause nur zu einem knappen 4:3-Sieg. Bomo Thun, der krasse Aussenseiter, der die letzten acht Direktbegegnungen seit Oktober 2012 mit einem Torverhältnis von 15:87 verloren hatte, glich die Tessiner Führung zweimal aus. Das Game Winning Goal schoss die amerikanische Verteidigerin Jordan Brickner dreieinhalb Minuten vor Schluss. In der Auswärtspartie vom Sonntag liess Lugano in Thun allerdings nichts (mehr) anbrennen und gewann klar mit 5:0.

Umgekehrt liefen die Spiele zwischen den ZSC Lions und Reinach: Der Zürcher Serienmeister dominierte im ersten Halbfinal die Aargauerinnen klar mit 7:1. Auswärts allerdings hatten die Zürcherinnen mehr Mühe, lagen 1:3 zurück, sicherten sich jedoch ab Spielmitte mit drei Toren (zweimal Liga-Topscorerin Isabel Ménard und einmal Reica Staiger) den knappen Sieg und damit die 2:0-Führung in der Serie.

Während die ZSC Lions am kommenden Samstag im Heimspiel den dritten Sieg und damit die Final-Qualifikation anstreben, wird Lugano das dritte Spiel gegen Bomo Thun erst am 1. März austragen können. Die Tessinerinnen spielen am kommenden Wochenende das Finalturnier um den European Women’s Champion Cup in Espoo (Fi).

Im Playout-Final steht Université Neuchâtel vor dem Ligaerhalt: Die Neuenburgerinnen schlugen Weinfelden zuhause mit 5:2 und auswärts mit 3:0. Die dritte Partie steht am kommenden Samstag auf dem Programm.

SWHL, Playoff-Halbfinals: ZSC Lions – Reinach 7:1 (2:0, 3:1, 2:0). Reinach – ZSC Lions 3:4 (1:1, 2:2, 0:1). Stand: 2:0. – Lugano - Bomo Thun 4:3 (1:1, 1:1, 2:1). Bomo Thun – Lugano 0:5 (0:1, 0:2, 0:2). Stand: 2:0.

Playout-Final: Université Neuchâtel – Weinfelden 5:2 (0:1, 3:0, 2:1). Weinfelden – Université Neuchâtel 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Stand: 2:0.  

13 Feb 2015 SWHL-Playoffs: Lugano und ZSC Lions – wer sonst?
 

Die Rollen in den am Wochenende beginnenden Playoff-Halbfinals der Swiss Women’s Hockey League sind klar verteilt: Meister Lugano und Herausforderer ZSC Lions, die Serienmeister der letzten sechs Jahre, sind gegen Bomo Thun und Reinach haushohe Favoriten.

Alles andere als ein Playoff-Final zwischen Lugano, dem fünffachen Meister (2006, 2007, 2009, 2010 und 2014) sowie dem dreifachen Meister ZSC Lions (2011 – 2013), käme im Schweizer Frauen-Eishockey einem mittleren Erdrutsch gleich. Seit nunmehr fünf Jahren duellieren sich die beiden besten Schweizer Frauen-Teams um den Meistertitel, zudem haben Lugano und die ZSC Lions die Spiele der Regular Season gegen die beiden Playoff-Gegner klar dominiert und keinen Punkt abgegeben.

Ohne Nationaltorhüterinnen?

Für die Halbfinalserie gegen Bomo Thun wird Lugano noch auf Nationaltorhüterin Sophie Anthamatten verzichten müssen. Die 24jährige steht mit ihrem Stammklub Saastal in den 1.Liga-Playoffs und ist dort als Stammtorhüterin nach dem Rücktritt ihres Konkurrenten gesetzt. Auch am Finalturnier um den European Women Champions Cup vom 20. – 22. Februar im finnischen Espoo, das die Playoff-Serie gegen Thun unterbricht, wird Anthamatten fehlen. Für die zu erwartende Finalserie gegen die ZSC Lions (ab 7. März) wird sie allerdings wieder zur Verfügung stehen und könnte damit zum entscheidenden Vorteil für den amtierenden Meister werden.

Auch der Einsatz von Florence Schelling für den SC Reinach ist gemäss Reinach-Trainer Philipp Steiner mehr als fraglich. Eigentlich hätte die beste Torhüterin der Olympischen Spiele von Sotschi jeweils am Sonntag für die Aargauerinnen spielen sollen, doch Schelling hat sich in der Nationalmannschaft leicht verletzt und dürfte Reinach an diesem Wochenende nicht zur Verfügung stehen. 

03 Feb 2015 Frauen: Playoff-Halbfinals stehen fest
 

Lugano – Bomo Thun und ZSC Lions – Reinach: Das sind die Halbfinal-Paarungen der Playoffs der Frauen-Meisterschaft. Die ersten beiden Partien der Best-of-5-Serien steht am 14./15. Februar, nach der Nationalmannschafts-Pause, auf dem Programm. Gleichzeitig werden auch die Playouts zwischen Université Neuchâtel und Weinfelden beginnen.

SWHL A, 10. und letzte Runde (Masterround): Weinfelden – Université Neuchâtel 2:3 (1:1, 1:1, 0:1). Bomo Thun – Reinach 1:2 (1, 0:1, 0:1). – Schlussrangliste: 1. Lugano 10/40. 2. ZSC Lions 10/40. 3. Reinach 10/20. 4. Bomo Thun 10/18. 5. Université Neuchâtel 10/15. 6. Weinfelden 10/4. – Playoff-Halbfinals: Lugano – Bomo Thun, ZSC Lions – Reinach; Playout: Université Neuchâtel – Weinfelden (beide Best of 5).  

26 Jan 2015 SWHL A: Lugano gewinnt Regular Season
 

Meister Lugano ist der Sieger der Regular Season der Swiss Women’s Hockey League (SWHL): Die Tessinerinnen schlugen im letzten, vorgezogenen Spiel Herausforderer ZSC Lions nach Verlängerung und sicherten sich bei Punktgleichheit nach der Masterround den Spitzenplatz dank der besseren Klassierung in der Qualifikation. Mit Bomo Thun und Reinach stehen die beiden andern Playoff-Halbfinalisten bereits vor der letzten Runde fest.

Spiele zwischen Lugano und den ZSC Lions haben es in sich: Auch die vierte und letzte Begegnung in der Resega schien nach einem Doppelschlag innert 33 Sekunden und der 2:0-Führung für die Tessinerinnen vorentschieden, doch die Lions glichen ihrerseits innerhalb von 59 Sekunden das Spiel und später auch die erneute Führung aus. Auch das entscheidende Tor in der Verlängerung liess nicht lange auf sich warten: Die amerikanische Verteidigerin Jordan Brickner traf nach 50 Sekunden.

Damit stehen die beiden Meisterschafts-Dominatoren im Playoff-Halbfinal und spielen gegen Bomo Thun oder Reinach. Die Thunerinnen qualifizierten vor trotz einer Niederlage gegen die ZSC Lions bereits vorzeitig und zum zweiten Mal in Folge für die Playoffs. Reinach kehrt nach einem Jahr Unterbruch wieder in die Runde der letzten Vier zurück. Lugano und die ZSC Lions werden wohl auch in diesem Jahr den Playoff-Final bestreiten – mit Vorteilen für den amtierenden Meister, denn die Tessinerinnen werden wohl wieder mit National-Torhüterin Sophie Anthamatten zu den entscheidenden Spielen antreten.

Überraschend nicht für die Playoffs qualifiziert ist der letztjährige Bronzemedaillengewinner Université Neuchâtel. Die Neuenburgerinnen haben die Abgänge von drei Schlüsselspielerinnen nicht verkraftet: Ende November trat Verteidigerin Méryl Vaucher zurück und die tschechische Internationale Petra Herzigova wechselte nach Finnland, wenige Wochen später zum Ende der Qualifikationsphase vollzog Nationalstürmerin Stefanie Marty den bereits zu Saisonbeginn angekündigten Wechsel nach Schweden. In neun Spielen der Masterround gewannen Uni nur noch zwei Spiele (Weinfelden, Reinach) und fiel vom dritten Qualifikationsrang auf Platz 5 zurück – mit fünf Punkten Rückstand auf den Strich.

SWHL A, 9. + 10. Runde (Masterround): Lugano – Université Neuchâtel 4:0 (1:0,1:0, 2:0). ZSC Lions – Bomo Thun 7:1 (5:1, 2:0, 0:0). Reinach – Weinfelden 7:1 (0:0, 4:0, 3:1). Lugano – ZSC Lions 6:5 n.V. (3:2, 1:1, 1:2, 1:0). – Rangliste: 1. Lugano 10/40. 2. ZSC Lions 10/40. 3. Bomo Thun 9/18. 4. Reinach 9/17. 5. Université Neuchâtel 9/12. 6. Weinfelden 9/4. – Lugano, ZSC Lions, Bomo Thun und Reinach für die Playoffs qualifiziert (best of 5); Université Neuchâtel und Weinfelden bestreiten die Liga-Qualifikation (best of 5). 

19 Jan 2015 SWHL: Spannung bis zum Schluss
 

Zwei Runden vor Schluss der Regular Season der Frauen-Eishockey-Meisterschaft sind noch einige Entscheidungen offen: Herausforderer ZSC Lions und Meister Lugano buhlen um den Qualifikationssieg, drei Teams um die Playoff-Teilnahme.

Mit zwei Siegen gegen Reinach und Université Neuchâtel bewahrten die Zürcherinnen den Ein-Punkte-Vorsprung auf Lugano, das seinerseits zu Siegen gegen Weinfelden und Reinach kam. Das Restprogramm der beiden Meisterschaftsfavoriten beinhaltet in der letzten Runde das letzte der vier Direktduellen in der Resega. Der Sieger dieser Partie wird als Qualifikationssieger in die Playoffs steigen können, die ZSC Lions haben bisher zwei der drei Partien für sich entschieden.

Bomo Thun verpasste die vorzeitige Playoff-Qualifikation mit einer Niederlage in der Overtime beim Tabellenletzten Weinfelden, nachdem die Berner Oberländerinnen am Vorabend zuhause noch Mitkonkurrent Université Neuchâtel klar geschlagen hatte. Bomo ist allerdings aufgrund der gewonnenen Direktbegegnungen bei sechs Punkten Vorsprung auf Uni Neuchâtel klar im Vorteil. Für den letztjährigen Bronzemedaillengewinner aus Neuenburg wird es hingegen eng: Seit vier Spielen ohne Punkte liegen die Neuenburgerinnen auf Platz 5. Reinach hat bei zwei Punkten Vorsprung zudem das leichtere Restprogramm (Weinfelden, Bomo), Université Neuchàtel hingegen muss noch ins Tessin reisen.

SWHL A, 7./8. Runde (Masterround): Weinfelden – Lugano 3:5 (1:3, 1:2, 1:0). Reinach – ZSC Lions 3:6 (1:1, 0:3, 2:2). Bomo Thun – Université Neuchâtel 4:1 (2:0, 0:0, 2:1). Lugano – Reinach 4:2 (2:1, 0:0, 2:1). ZSC Lions – Université Neuchâtel 6:1. (3:1, 0:0, 3:1.). Weinfelden – Bomo Thun 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0, 1:0). – Rangliste (alle 8 Spiele): 1. ZSC Lions 36. 2. Lugano 35. 3. Nomo Thun 18. 4. Reinach 14. 5. Université Neuchâtel 12. 6. Weinfelden 4.  

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