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26 Jan 2015 SWHL A: Lugano gewinnt Regular Season
 

Meister Lugano ist der Sieger der Regular Season der Swiss Women’s Hockey League (SWHL): Die Tessinerinnen schlugen im letzten, vorgezogenen Spiel Herausforderer ZSC Lions nach Verlängerung und sicherten sich bei Punktgleichheit nach der Masterround den Spitzenplatz dank der besseren Klassierung in der Qualifikation. Mit Bomo Thun und Reinach stehen die beiden andern Playoff-Halbfinalisten bereits vor der letzten Runde fest.

Spiele zwischen Lugano und den ZSC Lions haben es in sich: Auch die vierte und letzte Begegnung in der Resega schien nach einem Doppelschlag innert 33 Sekunden und der 2:0-Führung für die Tessinerinnen vorentschieden, doch die Lions glichen ihrerseits innerhalb von 59 Sekunden das Spiel und später auch die erneute Führung aus. Auch das entscheidende Tor in der Verlängerung liess nicht lange auf sich warten: Die amerikanische Verteidigerin Jordan Brickner traf nach 50 Sekunden.

Damit stehen die beiden Meisterschafts-Dominatoren im Playoff-Halbfinal und spielen gegen Bomo Thun oder Reinach. Die Thunerinnen qualifizierten vor trotz einer Niederlage gegen die ZSC Lions bereits vorzeitig und zum zweiten Mal in Folge für die Playoffs. Reinach kehrt nach einem Jahr Unterbruch wieder in die Runde der letzten Vier zurück. Lugano und die ZSC Lions werden wohl auch in diesem Jahr den Playoff-Final bestreiten – mit Vorteilen für den amtierenden Meister, denn die Tessinerinnen werden wohl wieder mit National-Torhüterin Sophie Anthamatten zu den entscheidenden Spielen antreten.

Überraschend nicht für die Playoffs qualifiziert ist der letztjährige Bronzemedaillengewinner Université Neuchâtel. Die Neuenburgerinnen haben die Abgänge von drei Schlüsselspielerinnen nicht verkraftet: Ende November trat Verteidigerin Méryl Vaucher zurück und die tschechische Internationale Petra Herzigova wechselte nach Finnland, wenige Wochen später zum Ende der Qualifikationsphase vollzog Nationalstürmerin Stefanie Marty den bereits zu Saisonbeginn angekündigten Wechsel nach Schweden. In neun Spielen der Masterround gewannen Uni nur noch zwei Spiele (Weinfelden, Reinach) und fiel vom dritten Qualifikationsrang auf Platz 5 zurück – mit fünf Punkten Rückstand auf den Strich.

SWHL A, 9. + 10. Runde (Masterround): Lugano – Université Neuchâtel 4:0 (1:0,1:0, 2:0). ZSC Lions – Bomo Thun 7:1 (5:1, 2:0, 0:0). Reinach – Weinfelden 7:1 (0:0, 4:0, 3:1). Lugano – ZSC Lions 6:5 n.V. (3:2, 1:1, 1:2, 1:0). – Rangliste: 1. Lugano 10/40. 2. ZSC Lions 10/40. 3. Bomo Thun 9/18. 4. Reinach 9/17. 5. Université Neuchâtel 9/12. 6. Weinfelden 9/4. – Lugano, ZSC Lions, Bomo Thun und Reinach für die Playoffs qualifiziert (best of 5); Université Neuchâtel und Weinfelden bestreiten die Liga-Qualifikation (best of 5). 

19 Jan 2015 SWHL: Spannung bis zum Schluss
 

Zwei Runden vor Schluss der Regular Season der Frauen-Eishockey-Meisterschaft sind noch einige Entscheidungen offen: Herausforderer ZSC Lions und Meister Lugano buhlen um den Qualifikationssieg, drei Teams um die Playoff-Teilnahme.

Mit zwei Siegen gegen Reinach und Université Neuchâtel bewahrten die Zürcherinnen den Ein-Punkte-Vorsprung auf Lugano, das seinerseits zu Siegen gegen Weinfelden und Reinach kam. Das Restprogramm der beiden Meisterschaftsfavoriten beinhaltet in der letzten Runde das letzte der vier Direktduellen in der Resega. Der Sieger dieser Partie wird als Qualifikationssieger in die Playoffs steigen können, die ZSC Lions haben bisher zwei der drei Partien für sich entschieden.

Bomo Thun verpasste die vorzeitige Playoff-Qualifikation mit einer Niederlage in der Overtime beim Tabellenletzten Weinfelden, nachdem die Berner Oberländerinnen am Vorabend zuhause noch Mitkonkurrent Université Neuchâtel klar geschlagen hatte. Bomo ist allerdings aufgrund der gewonnenen Direktbegegnungen bei sechs Punkten Vorsprung auf Uni Neuchâtel klar im Vorteil. Für den letztjährigen Bronzemedaillengewinner aus Neuenburg wird es hingegen eng: Seit vier Spielen ohne Punkte liegen die Neuenburgerinnen auf Platz 5. Reinach hat bei zwei Punkten Vorsprung zudem das leichtere Restprogramm (Weinfelden, Bomo), Université Neuchàtel hingegen muss noch ins Tessin reisen.

SWHL A, 7./8. Runde (Masterround): Weinfelden – Lugano 3:5 (1:3, 1:2, 1:0). Reinach – ZSC Lions 3:6 (1:1, 0:3, 2:2). Bomo Thun – Université Neuchâtel 4:1 (2:0, 0:0, 2:1). Lugano – Reinach 4:2 (2:1, 0:0, 2:1). ZSC Lions – Université Neuchâtel 6:1. (3:1, 0:0, 3:1.). Weinfelden – Bomo Thun 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0, 1:0). – Rangliste (alle 8 Spiele): 1. ZSC Lions 36. 2. Lugano 35. 3. Nomo Thun 18. 4. Reinach 14. 5. Université Neuchâtel 12. 6. Weinfelden 4.  

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