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15 Sep 2014 Swiss Women’s Hockey League A - Lugano und ZSC Lions in der Favoritenrolle
 

Meister Lugano oder Herausforderer ZSC Lions – oder gar ein anderes Team? Die Meisterschaft der obersten Frauen-Liga – neu Swiss Women’s Hockey League genannt – verspricht mehr Spannung als auch schon.

Seit Jahren dominieren Lugano und Zürich die Frauen-Meisterschaft und machen die Titel unter sich aus. Nie ist es einer Mannschaft in den letzten Jahren gelungen, in diese Phalanx einzudringen. Das wird sich auch in der am Wochenende beginnenden Meisterschaft 14/15 nicht ändern. Die beiden Teams verfügen nach wie vor über mehr Klasse und Potential als ihre Gegner, aber: Die Liga könnte ausgeglichener sein als auch schon, denn nicht nur die beiden Liga-Krösusse haben „aufgerüstet“.

Die ZSC Lions haben mit Monika und Isabel Waidacher zwei „verlorene Töchter“ und aktuelle Nationalspielerinnen zurück im Kader. Neu spielt auch die ehemalige Lugano-Verteidigerin Sarah Murray in Zürich. Die 26jährige Kanadierin mit Schweizer Lizenz ist die Tochter von Andy Murray. Der eigentliche Transfercoup gelang jedoch mit der Verpflichtung der letztjährigen Liga-Topskorerin Isabel Ménard von Meister Lugano. Die Tessinerinnen haben ihr ausländisches Personal ausgewechselt und vertrauen auf ihr bisheriges Kader.

Reinach rüstet auf

Als erste Spielverderber dürften das wiedererstarkte Reinach und Uni Neuchâtel auftreten. Die Argauerinnen warten mit neuem, altem Trainer – Philippe Steiner kehrt an die Bande zurück – und fünf Top-Transfers auf: Nati-Captain Julia Marty kehrt zu ihrem Stammverein zurück, neu kommen die norwegische Nati-Spielerin Ingvild Farstad (beide wechseln vom schwedischen Spitzenclub Linköping in den Aargau), die tschechische Nati-Spielerin Katerina Flachsova sowie die beiden Doppelbürgerinnen Raschelle und Chelsea Jamarillo. Die amerikanischen Zwillinge, haben vor ein paar Jahren bereits einen ersten Test in der Schweizer Nationalmannschaft absolviert. Entscheidend wird für Reinach sein, wie viele Auftritte National-Torhüterin Florence Schelling im Dress der Aargauerinnen neben ihrem Engagement beim EHC Bülach in der 1. Liga haben wird.

Drei weitere Playoff-Anwärter

In etwa gleich stark wird der letztjährige Bronzemedaillen-Gewinner Uni Neuchâtel erwartet. Die Neuenburgerinnen können bis Ende Jahr auf die Dienste von Nationalspielerin Stefanie Marty zählen. Die 26jährige absolviert in Neuenburg ein Praktikum und wird im neuen Jahr erneut in Schweden bei Linköping spielen. Im Kampf um die Playoffs wollen aber auch der SC Weinfelden und Bomo-Thun ein Wort mitreden. Vor allem Weinfelden hat sich nach der desaströsen ersten Saison in der obersten Spielklasse ohne jegliche Punkte in der Zwischenzeit klar verstärkt. Aus den acht Zuzügen sticht die österreichische Internationale Eva Beiter-Schwärzler aus dem nahen Dornbirn heraus. Neu tritt Weinfelden mit vier Ausländerinnen – zwei Österreicherinnen und zwei Finninen – an. Neuenburg vertraut auf eine Kanadierin und zwei Tschechinnen.

Die Transferübersicht der Frauen-A-Klubs

Bomo Thun

Trainer: Lolita Andrisevska (Let, neu), Bruno Allemann (Sui, neu).
Ausländerinnen: Petra Melicherikova (CZE, bisher), Carly Rolph (Can, neu).
Zuzüge: Carly Rolph (University of Western Ontario), Florence Schindler (Reinach), Heidi Stalder (B-Lizenz, Laufen), Helga Schneiter (Reinach), Vanessa Bolinger (B-Lizenz, Seewen), Jeanine Bürki (B-Lizenz, Langnau), Anja Vogt (Burgdorf), Leila Dähler, Domencia Maurer, Natalie Gerber (alle Huskys Schallenberg), Nina Capelli (Zuchwil/Burgdorf).
Abgänge: Andrea Fischer (St. Thomas University, Can), Soline Fohrer (Fra), Emmanuelle Passard (Fra), Sonja Novakova, Lubica Stofankova, Stefanie Wyss (alle Rücktritt), Barbara Lussier (Le Boomerang, Can), Patricia Schenk, Melanie Schmocker (beide Bern 96).

Lugano

Trainer: Marzio Brambilla (bisher)
Ausländerinnen: Nicole Gifford (Can, neu), Jordan Brickner (USA, neu), Alissa Wohlfeiler (USA, neu).
Zuzüge: Gifford (New Hampshire University), Brickner (Salzburg Eagles/EWHL), Wohlfeiler (Boston Blades/CWHL), Stefanie Steiner (Rapperswil-Jona)
Abgänge: Isabel Menard (ZSC Lions), Kristin Horn (USA), Shannon Reilly (USA), Kacy Ambroz (USA).

Reinach

Trainer: Philippe Steiner (CH, neu).
Ausländerinnen: Ingvild Farstad (Nor, neu), Katerina Flachsova (Cze, neu).
Zuzüge: Julia Marty (Linköping), Chelsea Jamarillo (USA/CH-Lizenz, University of Massachusetts), Raschelle Jamarillo (USA/CH-Lizenz, University of Massachusetts), Flachsova (Kladno), Farstad (Linköping), Florence Schelling, Valeska Poschung (GCK Lions), Marie Nienaber (Argovia Stars), Sina Bachmann (Brandis Juniors), Delia Häcki (Engelberg).
Abgänge: Jenny Layat (Uni Neuchâtel), Rozenn Layat (?), Heidi Stalder (Laufen/Bomo Thun), Helga Schneiter (Bomo), Petra Pravlikova, Martina Velickova (?).

Université Neuchâtel

Trainer: Yan Gigon (neu)
Ausländerinnen: Simona Studentova (CZE), Vanessa Plante (CAN, neu), Petra Herzigova (CZE, neu).

Zuzüge: Herzigova (Hämenlinna, Fi), Plante (Clarkson University), Stefanie Marty (Linköping), Létitia Tscherrig (Prilly/Sierre), Jenna Layat (Reinach), Kaleigh Quennec (Servette).
Abgänge: Eva Holesova (Rücktritt), Anna Schneider (?), Dominique Scheurer (Edmonton Griffins, Ka), Marlies Hofmann (Brandis), Mathilde Ravillard (Rücktritt).

Weinfelden

Trainer: Daniel Zbinden (bisher)
Ausländerinnen: Eva Beiter-Schwärzler (Aut, neu), Natalie Hämmerle (Aut, neu), Anna Schmidt (Fi, neu), Henriikka Jaatinen (Fi, neu).
Zuzüge: Roxanne Kis (Bülach, B-Lizenz), Schertler (Rheintal, B-Lizenz), Beiter-Schwärzler (ZSC Lions), Hämmerle (Lustenau), Schmidt, Jaatinen (beide KJT, Fi), Sandy Aeby (B-Lizenz Langenthal), Sarah Weiss (B-Lizenz Thurgau), Laura Trachsel (Frauenfeld), Stephanie Lehner (Winterthur).
Abgänge: Denise Flückiger (Kreuzlingen), Katja Blaser, Carmen Ruh, Alexandra Mangold (alle 2. MS), Zsofia und Kinga Jokai-Szilàgyi

ZSC Lions

Trainerin: Daniela Diaz (bisher)
Ausländerinnen: Angela Taylor (GBR, bisher), Isabelle Ménard (Can, neu),
Zuzüge: Ménard (Lugano), Sarah Murray (Can/Sui), Monika Waidacher, Isabel Waidacher (beide College St. Scholastica, USA), Isabelle Michel (GCK Lions), Lisa Rüedi (GCK Lions), Noemi Ryhner (EVZ), Nadine Hofstetter (Comeback).
Abgänge: Eva Beiter-Schwärzler (Weinfelden), Brooke Fernandez, Melisa Feste, Kaitlyn Greenway (alle Kanada/USA), Alina Müller (Winterthur), Stefanie Kühne (rekonvaleszent), Tiziana Cipriani Gadient (KMH Budapest).

 

15 Sep 2014 ZSC Lions Frauen mit Supercup-Startsieg
 

Die ZSC Lions Frauen sind mit einem Sieg in die Saison 2014/2015 gestartet: Die Zürcherinnen bezwangen im EWHL-Supercup den deutschen Vertreter Memmingen Indians in Bäretswil klar mit 6:1. Neuverpflichtung Isabelle Ménard und Sara Benz sorgten mit ihren Treffern für den Unterschied. Der Kanadierin Ménard, der letztjährigen Liga-Topskorerin, gelangen bei ihrem Pflichtspiel-Einstand im Zürcher Dress gleich drei Tore.

Die Lions empfangen in ihrem zweiten Supercup-Einsatz am 27. September den zweiten deutschen Vertreter, Meister ESC Planegg. Am 11./12. Oktober stehen die beiden Auswärtsspiele in Wien gegen die Vienna Sabres und die Austria Selects auf dem Programm. Am 31. Januar 2015 folgt das letzte Auswärtsspiel gegen die Bolzano Eagles.

Die Meisterschaft der Swiss Women’s League A startet am 20. September.  

12 Sep 2014 ZSC Lions Frauen mit Supercup-Heimspiel
 

Noch vor dem offiziellen Start der Meisterschaft der Swiss Women’s Hockey League bestreiten die ZSC Lions Frauen ihr erstes Pflichtspiel, und zwar im Supercup der European Women’s Hockey League. Die Zürcherinnen treffen am Samstag um 12 Uhr in Bäretswil auf den ECDC Memmingen aus Deutschland. Weitere Teilnehmer am Supercup sind die Austrian Selects, ene Art „Mini-Nationalmannschaft“ Österreichs, Titelverteidiger ESC Planegg (De), die Bolzano Eagles (Ita) sowie der österreichische Meister Sabres Vienna. Gespielt wird in einer einfache Runde, sodass jeder gegen jeden einmal spielt. Die ersten vier werden im März 2015 an einem Finalturnier den Supersieger 2014/2015 ausspielen. 

08 Sep 2014 Girls Hockey Day mit Florence Schelling
 

Am Sonntag, 28. September 2014 findet in Kolten der Girls Hockey Day statt.

Mädchen zwischen 4 und 12 Jahren können sich unter www.maedchenplan.ch/eishockey-kloten anmelden.

Weitere Informationen erhaltet ihr aus dem Flyer

 

26 Mrz 2014 HC Saint-Imier-Soncebonz steigt in die LKB auf
 

Das Team von HC Saint-Imier-Sonceboz entschied das 3. Play-off Spiel mit 6:0 Toren für sich und ist somit LKC Meister und steigt in die LKB auf.
Herzliche Gratulation zu Meister-Titel in der LKC und zum Aufstieg in die Leistungsklasse B!

 

23 Mrz 2014 Lugano holt den 5. Titel
 

Der neue Schweizer Meister im Frauen-Eishockey heisst verdientermassen HC Lugano. Die Tessinerinnen holten sich den 5. Titel in ihrer Clubgeschichte mit drei Siegen in der Finalserie gegen den abtretenden Meister ZSC Lions.

Luganos fünfter Titelgewinn nach 2006, 2007, 2009 und 2010 ist das Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Nicht weniger als sechs Spielerinnen – darunter die Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen Nicol Bullo (2 Tore, total 5 Punkte), Romy Eggimann (1, 6 Punkte), Anja Stiefel (2, 4 Punkte), Evelina Raselli und Sarah Forster (je 2, 2 Punkte) - teilten sich in die 12 Final-Treffer gegen den Zürcher Erzrivalen. Lediglich der kanadischen Liga-Topskorerin Isabel Menard gelangen drei Tore in drei Spielen. Auch auf der Goalieposition hatte Lugano mit der Saaser Nati-Hüterin Sophie Anthamatten deutliche Vorteile gegenüber den ZSC-Goalies Kaitlyn Greenway (Ka) und Vanessa Clavadetscher. Anthamatten kassierte in vier Playoff-Einsätzen nur gerade vier Tore.

Die Tessinerinnen gingen im dritten Finalspiel vor 1500 Zuschauern (!) bis zur 42. Minute vorentscheidend mit 3:0 in Führung, ehe Alina Müller die Zürcherinnen mit zwei Treffern noch einmal heranbrachte. Das Game Winning Goal erzielte Menard in der 42. Minute in Unterzahl. Beim ZSC machte sich das verletzungsbedingte Fehlen der beiden Nati-Verteidigerinnen Laura Benz und Angela Frautschi (beide fielen im ersten Finalspiel aus) entscheidend bemerkbar. Zudem kamen die ZSC Lions nie auch nur annähernd an ihre Leistungen in der Qualifikationsphase heran, als sie in 20 Spielen 148 Tore geschossen und nur 19 – 30 weniger als Lugano – kassiert hatten. Allerdings hatte Lugano bereits in der Qualifikation drei der vier Spiele gegen den abtretenden Meister gewonnen.

Frauen. Playoff-Final: Lugano – ZSC Lions 4:2 (1:0, 1:0, 2:2). Endstand der Serie: 3:0.


 

19 Mrz 2014 Bronze für Uni Neuchâtel
 

Bronze für Uni Neuchtel

 

13 Mrz 2014 Finalteilnehmer stehen fest
 

Lugano und ZSC im Final 

04 Mrz 2014 ZSC Lions und Lugano - wer sonst?
 

Erste Play-off-Runde  

21 Jan 2014 Lugano gewinnt Qualifikation
 

Lugano ist Qualifikationsmeister 

13 Jan 2014 Lugano weiterhin Leader
 

Lugano weiter in Front  

08 Jan 2014 4. EWZ-Girls Ferienkurs
 

Bereits zum 4. Mal findet im Februar 2014 der EWZ-Girls Ferienkurs in Zürich statt. Mädchen können in dieser Woche unter sich eine Woche den coolsten Mannschaftssport ken-nen lernen und werden von Spielerinnen und Trainerinnen unterstützt und betreut.

EWZ-Girls Ferienkurs

EWZ-Girls Ferienkurs-Advanced 

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