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16 Feb 2015 Frauen: Lugano und ZSC Lions vor Finaleinzug
 

Meister Lugano und Herausforderer ZSC Lions stehen mit einem Bein im Playoff-Final der Swiss Women’s Hockey League. Die beiden Favoriten hatten allerdings bei mindestens einem ihrer beiden Siege gegen Bomo Thun respektive Reinach mehr Mühe als erwartet.

Lugano kam im ersten Halbfinal zuhause nur zu einem knappen 4:3-Sieg. Bomo Thun, der krasse Aussenseiter, der die letzten acht Direktbegegnungen seit Oktober 2012 mit einem Torverhältnis von 15:87 verloren hatte, glich die Tessiner Führung zweimal aus. Das Game Winning Goal schoss die amerikanische Verteidigerin Jordan Brickner dreieinhalb Minuten vor Schluss. In der Auswärtspartie vom Sonntag liess Lugano in Thun allerdings nichts (mehr) anbrennen und gewann klar mit 5:0.

Umgekehrt liefen die Spiele zwischen den ZSC Lions und Reinach: Der Zürcher Serienmeister dominierte im ersten Halbfinal die Aargauerinnen klar mit 7:1. Auswärts allerdings hatten die Zürcherinnen mehr Mühe, lagen 1:3 zurück, sicherten sich jedoch ab Spielmitte mit drei Toren (zweimal Liga-Topscorerin Isabel Ménard und einmal Reica Staiger) den knappen Sieg und damit die 2:0-Führung in der Serie.

Während die ZSC Lions am kommenden Samstag im Heimspiel den dritten Sieg und damit die Final-Qualifikation anstreben, wird Lugano das dritte Spiel gegen Bomo Thun erst am 1. März austragen können. Die Tessinerinnen spielen am kommenden Wochenende das Finalturnier um den European Women’s Champion Cup in Espoo (Fi).

Im Playout-Final steht Université Neuchâtel vor dem Ligaerhalt: Die Neuenburgerinnen schlugen Weinfelden zuhause mit 5:2 und auswärts mit 3:0. Die dritte Partie steht am kommenden Samstag auf dem Programm.

SWHL, Playoff-Halbfinals: ZSC Lions – Reinach 7:1 (2:0, 3:1, 2:0). Reinach – ZSC Lions 3:4 (1:1, 2:2, 0:1). Stand: 2:0. – Lugano - Bomo Thun 4:3 (1:1, 1:1, 2:1). Bomo Thun – Lugano 0:5 (0:1, 0:2, 0:2). Stand: 2:0.

Playout-Final: Université Neuchâtel – Weinfelden 5:2 (0:1, 3:0, 2:1). Weinfelden – Université Neuchâtel 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Stand: 2:0.  

13 Feb 2015 SWHL-Playoffs: Lugano und ZSC Lions – wer sonst?
 

Die Rollen in den am Wochenende beginnenden Playoff-Halbfinals der Swiss Women’s Hockey League sind klar verteilt: Meister Lugano und Herausforderer ZSC Lions, die Serienmeister der letzten sechs Jahre, sind gegen Bomo Thun und Reinach haushohe Favoriten.

Alles andere als ein Playoff-Final zwischen Lugano, dem fünffachen Meister (2006, 2007, 2009, 2010 und 2014) sowie dem dreifachen Meister ZSC Lions (2011 – 2013), käme im Schweizer Frauen-Eishockey einem mittleren Erdrutsch gleich. Seit nunmehr fünf Jahren duellieren sich die beiden besten Schweizer Frauen-Teams um den Meistertitel, zudem haben Lugano und die ZSC Lions die Spiele der Regular Season gegen die beiden Playoff-Gegner klar dominiert und keinen Punkt abgegeben.

Ohne Nationaltorhüterinnen?

Für die Halbfinalserie gegen Bomo Thun wird Lugano noch auf Nationaltorhüterin Sophie Anthamatten verzichten müssen. Die 24jährige steht mit ihrem Stammklub Saastal in den 1.Liga-Playoffs und ist dort als Stammtorhüterin nach dem Rücktritt ihres Konkurrenten gesetzt. Auch am Finalturnier um den European Women Champions Cup vom 20. – 22. Februar im finnischen Espoo, das die Playoff-Serie gegen Thun unterbricht, wird Anthamatten fehlen. Für die zu erwartende Finalserie gegen die ZSC Lions (ab 7. März) wird sie allerdings wieder zur Verfügung stehen und könnte damit zum entscheidenden Vorteil für den amtierenden Meister werden.

Auch der Einsatz von Florence Schelling für den SC Reinach ist gemäss Reinach-Trainer Philipp Steiner mehr als fraglich. Eigentlich hätte die beste Torhüterin der Olympischen Spiele von Sotschi jeweils am Sonntag für die Aargauerinnen spielen sollen, doch Schelling hat sich in der Nationalmannschaft leicht verletzt und dürfte Reinach an diesem Wochenende nicht zur Verfügung stehen. 

03 Feb 2015 Frauen: Playoff-Halbfinals stehen fest
 

Lugano – Bomo Thun und ZSC Lions – Reinach: Das sind die Halbfinal-Paarungen der Playoffs der Frauen-Meisterschaft. Die ersten beiden Partien der Best-of-5-Serien steht am 14./15. Februar, nach der Nationalmannschafts-Pause, auf dem Programm. Gleichzeitig werden auch die Playouts zwischen Université Neuchâtel und Weinfelden beginnen.

SWHL A, 10. und letzte Runde (Masterround): Weinfelden – Université Neuchâtel 2:3 (1:1, 1:1, 0:1). Bomo Thun – Reinach 1:2 (1, 0:1, 0:1). – Schlussrangliste: 1. Lugano 10/40. 2. ZSC Lions 10/40. 3. Reinach 10/20. 4. Bomo Thun 10/18. 5. Université Neuchâtel 10/15. 6. Weinfelden 10/4. – Playoff-Halbfinals: Lugano – Bomo Thun, ZSC Lions – Reinach; Playout: Université Neuchâtel – Weinfelden (beide Best of 5).  

26 Jan 2015 SWHL A: Lugano gewinnt Regular Season
 

Meister Lugano ist der Sieger der Regular Season der Swiss Women’s Hockey League (SWHL): Die Tessinerinnen schlugen im letzten, vorgezogenen Spiel Herausforderer ZSC Lions nach Verlängerung und sicherten sich bei Punktgleichheit nach der Masterround den Spitzenplatz dank der besseren Klassierung in der Qualifikation. Mit Bomo Thun und Reinach stehen die beiden andern Playoff-Halbfinalisten bereits vor der letzten Runde fest.

Spiele zwischen Lugano und den ZSC Lions haben es in sich: Auch die vierte und letzte Begegnung in der Resega schien nach einem Doppelschlag innert 33 Sekunden und der 2:0-Führung für die Tessinerinnen vorentschieden, doch die Lions glichen ihrerseits innerhalb von 59 Sekunden das Spiel und später auch die erneute Führung aus. Auch das entscheidende Tor in der Verlängerung liess nicht lange auf sich warten: Die amerikanische Verteidigerin Jordan Brickner traf nach 50 Sekunden.

Damit stehen die beiden Meisterschafts-Dominatoren im Playoff-Halbfinal und spielen gegen Bomo Thun oder Reinach. Die Thunerinnen qualifizierten vor trotz einer Niederlage gegen die ZSC Lions bereits vorzeitig und zum zweiten Mal in Folge für die Playoffs. Reinach kehrt nach einem Jahr Unterbruch wieder in die Runde der letzten Vier zurück. Lugano und die ZSC Lions werden wohl auch in diesem Jahr den Playoff-Final bestreiten – mit Vorteilen für den amtierenden Meister, denn die Tessinerinnen werden wohl wieder mit National-Torhüterin Sophie Anthamatten zu den entscheidenden Spielen antreten.

Überraschend nicht für die Playoffs qualifiziert ist der letztjährige Bronzemedaillengewinner Université Neuchâtel. Die Neuenburgerinnen haben die Abgänge von drei Schlüsselspielerinnen nicht verkraftet: Ende November trat Verteidigerin Méryl Vaucher zurück und die tschechische Internationale Petra Herzigova wechselte nach Finnland, wenige Wochen später zum Ende der Qualifikationsphase vollzog Nationalstürmerin Stefanie Marty den bereits zu Saisonbeginn angekündigten Wechsel nach Schweden. In neun Spielen der Masterround gewannen Uni nur noch zwei Spiele (Weinfelden, Reinach) und fiel vom dritten Qualifikationsrang auf Platz 5 zurück – mit fünf Punkten Rückstand auf den Strich.

SWHL A, 9. + 10. Runde (Masterround): Lugano – Université Neuchâtel 4:0 (1:0,1:0, 2:0). ZSC Lions – Bomo Thun 7:1 (5:1, 2:0, 0:0). Reinach – Weinfelden 7:1 (0:0, 4:0, 3:1). Lugano – ZSC Lions 6:5 n.V. (3:2, 1:1, 1:2, 1:0). – Rangliste: 1. Lugano 10/40. 2. ZSC Lions 10/40. 3. Bomo Thun 9/18. 4. Reinach 9/17. 5. Université Neuchâtel 9/12. 6. Weinfelden 9/4. – Lugano, ZSC Lions, Bomo Thun und Reinach für die Playoffs qualifiziert (best of 5); Université Neuchâtel und Weinfelden bestreiten die Liga-Qualifikation (best of 5). 

19 Jan 2015 SWHL: Spannung bis zum Schluss
 

Zwei Runden vor Schluss der Regular Season der Frauen-Eishockey-Meisterschaft sind noch einige Entscheidungen offen: Herausforderer ZSC Lions und Meister Lugano buhlen um den Qualifikationssieg, drei Teams um die Playoff-Teilnahme.

Mit zwei Siegen gegen Reinach und Université Neuchâtel bewahrten die Zürcherinnen den Ein-Punkte-Vorsprung auf Lugano, das seinerseits zu Siegen gegen Weinfelden und Reinach kam. Das Restprogramm der beiden Meisterschaftsfavoriten beinhaltet in der letzten Runde das letzte der vier Direktduellen in der Resega. Der Sieger dieser Partie wird als Qualifikationssieger in die Playoffs steigen können, die ZSC Lions haben bisher zwei der drei Partien für sich entschieden.

Bomo Thun verpasste die vorzeitige Playoff-Qualifikation mit einer Niederlage in der Overtime beim Tabellenletzten Weinfelden, nachdem die Berner Oberländerinnen am Vorabend zuhause noch Mitkonkurrent Université Neuchâtel klar geschlagen hatte. Bomo ist allerdings aufgrund der gewonnenen Direktbegegnungen bei sechs Punkten Vorsprung auf Uni Neuchâtel klar im Vorteil. Für den letztjährigen Bronzemedaillengewinner aus Neuenburg wird es hingegen eng: Seit vier Spielen ohne Punkte liegen die Neuenburgerinnen auf Platz 5. Reinach hat bei zwei Punkten Vorsprung zudem das leichtere Restprogramm (Weinfelden, Bomo), Université Neuchàtel hingegen muss noch ins Tessin reisen.

SWHL A, 7./8. Runde (Masterround): Weinfelden – Lugano 3:5 (1:3, 1:2, 1:0). Reinach – ZSC Lions 3:6 (1:1, 0:3, 2:2). Bomo Thun – Université Neuchâtel 4:1 (2:0, 0:0, 2:1). Lugano – Reinach 4:2 (2:1, 0:0, 2:1). ZSC Lions – Université Neuchâtel 6:1. (3:1, 0:0, 3:1.). Weinfelden – Bomo Thun 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0, 1:0). – Rangliste (alle 8 Spiele): 1. ZSC Lions 36. 2. Lugano 35. 3. Nomo Thun 18. 4. Reinach 14. 5. Université Neuchâtel 12. 6. Weinfelden 4.  

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